Der Sportverein soll für alle Mitglieder, insbesondere für Kinder und Jugendliche, ein sicherer Ort sein. Jede Form von Gewalt widerspricht den Werten des Vereins und wird nicht toleriert. Trainerinnen und Trainer, Übungsleitende, Betreuende, Funktionsträger sowie alle Vereinsmitglieder tragen gemeinsam Verantwortung für einen respektvollen, wertschätzenden und grenzachtenden Umgang miteinander.
Unser Ansprechpartner bei Verstößen, Problemen oder Fragen:
Linus Hölzel
Formen von Gewalt im Sportverein
Psychische Gewalt
Psychische Gewalt umfasst Verhaltensweisen, die das Selbstwertgefühl oder das seelische Wohlbefinden einer Person beeinträchtigen. Dazu gehören beispielsweise Beleidigungen, Beschimpfungen, Demütigungen, Einschüchterungen, Ausgrenzung, Mobbing oder das bewusste Bloßstellen vor anderen. Auch unangemessener Leistungsdruck, ständige Kritik oder das Ignorieren von Bedürfnissen können psychische Belastungen verursachen. Im Sportverein fördern wir stattdessen eine Kultur der Anerkennung, des Respekts und der konstruktiven Rückmeldung.
Physische Gewalt
Physische Gewalt bezeichnet jede Form von körperlicher Gewalt oder Misshandlung. Dazu zählen Schlagen, Stoßen, Treten, Schütteln, Festhalten oder andere Handlungen, die Schmerzen oder Verletzungen verursachen. Ebenso gehören unangemessene oder strafende Trainingsmethoden sowie das Erzwingen von Leistungen trotz Schmerzen oder Verletzungen dazu. Im Verein werden körperliche Grenzen respektiert und die Gesundheit sowie das Wohl der Sportlerinnen und Sportler stehen stets im Vordergrund.
Sexualisierte Gewalt
Sexualisierte Gewalt umfasst alle sexuellen Handlungen, Annäherungen oder Grenzverletzungen, die gegen den Willen einer Person erfolgen oder bei denen ein Macht- oder Abhängigkeitsverhältnis ausgenutzt wird. Sie beginnt nicht erst bei körperlichen Übergriffen, sondern umfasst auch anzügliche Bemerkungen, unerwünschte Nachrichten, zweideutige Gesten, das Zeigen pornografischer Inhalte oder unerlaubte Berührungen. Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Schutz ihrer persönlichen Grenzen und ihrer Intimsphäre. Der Verein verfolgt eine klare Null-Toleranz-Haltung gegenüber jeder Form sexualisierter Gewalt und verpflichtet alle Verantwortlichen zu einem achtsamen, professionellen und grenzwahrenden Verhalten.
Unsere Haltung
Der Verein setzt sich aktiv für den Schutz von Kindern, Jugendlichen und allen Vereinsmitgliedern ein. Wir schaffen ein Umfeld, in dem Respekt, Vertrauen, Offenheit und gegenseitige Wertschätzung gelebt werden. Grenzüberschreitendes Verhalten wird ernst genommen, Beschwerden werden vertraulich behandelt und geeignete Maßnahmen zum Schutz der Betroffenen eingeleitet. Durch Prävention, Sensibilisierung und klare Verhaltensregeln tragen wir gemeinsam dazu bei, dass unser Verein ein Ort bleibt, an dem sich alle sicher und willkommen fühlen.
Weiterführende Links:
Prävention sexualisierter Gewalt (PsG)
Fachberatungsstellen zum Vorgehen in Verdachtsfällen und Beratung von Betroffenen sexualisierter Gewalt:






